Kommentar zu dem Artikel von Lisa Caspari in Zeit Online

Lisa Caspari liegt mit ihrem Kommentar zu Oskar Lafontaine und seiner Rolle in der Partei Die Linke völlig daneben.

Ein Parteivorsitzender Bartsch wird den Niedergang der Partei Die Linke enorm beschleunigen. Seine reformerische Linie ist nicht geeignet eine sinnvolle alternative zur  SPD zu begründen. Er wird faktisch die Linke in die Arme der SPD führen.

Mit Lafontaine würde dieser Prozess aufgehalten und es wäre zu wünschen, dass während der Zeit, in der Lafontaine die Partei erfolgreich in den Bundestagswahlkampf führt, geeigente Nachfolgerinnen gefunden werden, um 1. die Partei auf einen konsequenten sozialistischen Weg zu orientieren und 2. von diesen Weg genügend Anhänger und vor allem auch Wähler zu überzeugen.

Einer zweiten sozialdemokratische Partei bedarf es nicht.  Gebraucht wird eine Partei die den Zumutungen des Kapitals Grenzen setzt. Die sich stark macht für den Mindestlohn, die sich klar gegen die Leiharbeit positioniert und einschränkende gesetzliche Regelungen fordert; die sich massiv gegen die sogenannte Sparpolitik, die nichts anderes ist, als eine fortgesetzte Umverteilungspoltik nach oben, zur wehr setzt und gesellschaftlichen Widerstand dagegen organisiert.

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M 31 – 2012-03-31 – Gegen den Kapitalismus

(Beim Klick auf das Bild, öffnet sich ein neues Fenster mit Bildern der Demo aus Frankfurt)

Zum 31.03.2012 riefen verschiedene Linke Gruppen und libertäre Basisgewerkschaften zu einem europaweitem Aktionstag auf.

Den Teilnehmern ging es nicht um die Rettung des Kapitalismus, sondern um seine Überwindung.

Teilnehmer kamen insbesondere aus dem anarchistischem Spektrum des antikapitalistischem Wiederstandes, aber auch von der Interventionistischen Linken (iL).

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FDP – Die Partei der sozialen Kälte

 Die marktradikale Entscheidung der FDP zu den Transfergesellschaften für die Schlecker Beschäftigten, dieses Nein der sozialen Kälte, entspricht der ideologischen Grundausrichtung der FDP.

Ausser Kraft gesetzt wird diese Marktradikalität nur da, wo massenweise Wohlhabende betroffen sind und das ganze System auf der Kippe steht. Da werden die Verluste dann sozialisiert, damit der Kasinokapitalismus weiterlaufen kann.

Wenn, wie in diesem Fall, Arbeitnehmer betroffen sind, dann ist natürlich kein Geld dafür übrig.

Die FDP ist eine Klientelpartei. Sie ist keine Partei der Arbeitnehmer, sondern der Abzocker, derer, die von der Arbeit anderer Leben.

Wer FDP wählt ist ein Ausbeuter. Du bist kein Ausbeuter.
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Bunt statt Braun

Demonstration gegen den Aufmarsch von “Pro” NRW in Remscheid am 24.03.2012.

Kein Platz für die rechten Populisten von “Pro” NRW in Remscheid, die mit ihrer vergifteten Ideologie das friedliche Zusammenleben Menschen verschiedener Nationalität in Remscheid verhindern wollen.

Beim Klick auf das Bild öffnet sich ein neues Fenster mit Bildern der Demo in Remscheid.

http://www.remscheid-tolerant.de/

Demonstration des Bündnisses Remscheid-Tolerant

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Gauck ist Bundespräsident

Meine Kommentare dazu bei Zeit Online:

Der 18. März 1848 nach Lammert:

“1848 aber war beides, der proletarisch dominierte Aufstand gegen die gewalttätige Obrigkeit und die vom Bürgertum getragene parlamentarische Auflösung des Konflikts zwischen Krone und Volk.”

Dazu nichts vom neuen Bundespräsidenten Herrn Gauck, der eben nur den antisozialistischen Teil der Deutschen Geschichte repräsentiert (als Bezugspunkt dazu den 18. März 1990 heran ziehend) und dafür in der Bundesversammlung mit überwältigender Mehrheit gewählt wird.

Kritische Worte zu der allgemeinen Krise des Kapitalismus, der freiheiteinschränkenden Wirkung der Spargesetze, zu der Idee eines Europas der sozialen Gerechtigkeit, zur Einheit Europas kein Wort.

Es wird wohl auch in Zukunft so sprachlos und an den wirklichen Problemen vorbei geredet weitergehen.

Einen schönen Sonntag noch.

Unterschiede  gibt es schon.

Während Herr Gauck jahrzehntelang in der DDR wirken konnte, als evangelischer Pfarrer, sind Kommunisten, SPD Leute, Gewerkschafter und Christen aus politischen, Juden, Roma und Sinti aus rassistischen Gründen und u.a Homosexuelle wegen ihrer “Entartung” massenweise in den Konzentrationslagern der Nazisdiktatur vernichtet worden.

Wo ist dieses so in der DDR passiert? Wo sind die in Millionen gehenden Todesopfer der DDR Diktatur? Wo ist der Vernichtungskrieg den die DDR auslöste in imperialistischer Absicht?

Eine Gleichsetzung der DDR mit dem faschistischem Deutschland verbietet sich unter Berücksichtigung der realen Geschichte und könnte auch mißverstanden werden als eine Relativierung der Nazidiktatur und einer Mißachtung der Opfer.

Wer die Geschichte der DDR aufarbeiten möchte sollte also Abstand nehmen von solchen Vergleichen, die aus rein ideologischen Gründen vorgenommen werden und, wie es bereits im kommunistischem Manifest steht, etwas mit der Eigentumsfrage zu tun haben könnten.

(“Nationale Identitätsstiftung hat es jahrzehntelang ja nur mit negativem Vorzeichen gegeben: als Erinnerung an die beiden deutschen Diktaturen und ihre Opfer.)”

Geschichtsvergessen

vergleicht der Autor den “verordneten” Antifaschismus der DDR mit dem
einer Verfolgung von Nazi-Tätern im liberalen Rechtsstaat. Er sollte wissen, wie lange die Nazis im liberalen Rechtsstaat sicher waren vor einer Strafverfolgung, wenn nicht u.a. Veröffentlichungen der DDR, Aktionen von Menschen wie Beate Klarsfeld die Rechtsorgane zum Handeln zwang.

Der Artikel erzeugt Scheinwidersprüche die nur im Kopf des Autors vorhanden sind und durch den Artikel zur Wirklichkeit erhoben werden sollen.

Angemessen wäre es, die Linke dafür zu loben, dass sie eine Frau zur Bundespräsidentin vorschlägt, die für das andere, antifaschistische Deutschland stehen.

Der zukünftige Präsident 

der Allparteienkoalition CDU/SPD, Gründe und FDP (sozusagen als kapitalitische Einheitspartei) weiß also, welche Parlamentarier der Partei Die Linke vom Verfassungsschutz beobachtet werden müssen.
Ein Präsident mit Durchblick eben und einem Freiheitsverständnis, welches sich fokussiert auf die Freiheit der Kapitalverwertung
(= Ausbeutung).

Man fühlt sich erinnert an von Karl Marx und Friedrich Engels gesagtem, die dereinst die Freiheitsattitude der französichen Revolution als das bezeichneten, als das sie gemeint war, als Gewerbefreiheit.

Die Linke ehrt es, Herrn Gauck in die Fraktion eingeladen zu haben.

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Koeln – Suedstadt – Impressionen – 02 – 2012

 

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Erinnerungen

Mehr als eine Million Kinder und Säuglinge sind nachweislich in den nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagern umgekommen.

(Verfremdung einer Fotografie – Quelle: http://www.schoah.org/stumme-zeugen/kz-6.htm)

http://www.christen-und-juden.de/html/holocaust/kinder_im_KZ.htm

Es mag nützlich sein, sich in der aktuellen Diskussion über faschistische Terrorzellen zu erinnern, mit wem wir es da, nicht erst seit heute, zu tun haben.

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